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Wetter - ab Dienstag sonniges, aber kaltes Hochdruckwetter
So 05.02. 20:45
Hallo!

Auf den großen Bodenwetterkarten ist am Montag bei uns nur ein kräftiges Hoch zu sehen. In höheren Luftschichten zieht aber ein Tief über Bayern nach Südwesten. Bei genauerer Betrachtung ist dieses Tief auch im Bodenniveau ganz schwach ausgeprägt und man erkennt es daran, dass der schwache Wind am Nachmittag von Nord auf Ost dreht. Bei manchen Wettermodellen ist dieses Tief auch mit einem unergiebigen Schneefallgebiet verbunden. Ansonsten ist es am Montag wechselnd bewölkt und niederschlagsfrei bei maximal +2 Grad.

Anschließend herrscht von Dienstag bis mindestens nächsten Sonntag Hochdruckeinfluss nicht nur am Boden, sondern auch in der Höhe. Bis Mittwoch werden mit schwachen Ostwinden trockene Luftmassen herangeführt. Anschließend wehen nur noch sehr schwache Winde aus wechselnden Richtungen, so dass uns die trockene Luft erhalten bleibt. Mangels ausreichender Luftfeuchtigkeit sind keine Nebel oder Hochnebelfelder zu erwarten. Es ist also im gesamten Zeitraum tagsüber sonnig, nachts klar und allgemein niederschlagsfrei. In den immer noch langen Nächten kühlt es auf Temperaturen nahe -10 Grad ab. Tagsüber schafft die Sonne kurzzeitig +2 bis +5 Grad.

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Wetter -anfangs noch etwas Schnee, ab Dienstag sonniges Hochdruckwetter
Sa 04.02. 23:46
Hallo!

Am Sonntag und Montag wird es noch einmal ein bisschen spannend, bevor dann ab Dienstag eine ruhige, meist sonnige und niederschlagsfreie Hochdruckwetterlage beginnt, die dann durchaus bis über das nächste Wochenende hinaus anhalten kann.

Am Sonntag haben wir es mit einem kleinen Tief zu tun, das über Unterfranken nach Süden zieht. Bis zum Mittag trübt es ein und nachmittags kommen vor allem in Richtung Südwesten Schneefälle auf, die am Abend wieder abklingen. Falls der Schnee komplett liegen bleiben sollte, kommen wir auf Neuschneehöhen, die von 0-2 cm in Hollfeld bis 5 cm in Bad Windsheim reichen. Allerdings ist bei Lufttemperaturen um 0 Grad nicht klar, ob die Bodenoberfläche wegen der Tageshelligkeit nicht zu warm für den Schnee sein wird.

Auf den Bodenwetterkarten ist am Montag bei uns nur noch ein Hochdruckgebiet zu erkennen. In höheren Luftschichten wandert aber ein Tief von Polen kommend über Bayern nach Südwesten. Viel Dynamik ist da nicht mehr drin, sonst hätten wir ja nicht das Bodenhoch, aber für Wolkenfelder und vielleicht auch leichte Schneefälle sollte das Höhentief ausreichen. Nach einer Frühtemperatur von -1 Grad wird tagsüber die höchste Temperatur mit +1 Grad im Regnitztal erreicht.

Ab Dienstag ist es dann tagsüber sonnig und nachts klar. Die Neigung zu Nebel oder Hochnebel ist nur gering. Am Tag bis +3, nachts bis unter -10 Grad.

Im gesamten Zeitraum wehen schwache Ostwinde.

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Wetter - Schnee am Sonntag
Fr 03.02. 20:58
Hallo!

In windgeschützten Lagen ist der Schnee in der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz noch nicht ganz abgetaut. Das Ablaufen des Schmelzwasser verteilt sich also auf einen längeren Zeitraum und so sind - zumindest bis jetzt - keine größeren Überflutungen aufgetreten.

Am Samstag herrscht Hochdruckeinfluss. Es ist wechselnd bewölkt mit zunehmenden Zwischenaufheiterungen. Der letzte Regen zieht am Morgen nach Südwesten ab. Die Höchsttemperaturen liegen bei 4 Grad und der schwache Wind weht aus Nordost.

In der klaren Nacht zum Sonntag kühlt es auf -4 Grad ab.

Am Sonntag zieht ein kleines Tief durch unser Hoch hindurch nach Süden. Der Luftdruck in seinem Kern beträgt hohe 1034 hPa. Aber relativ zu den ungewöhnlichen 1047 hPa im Zentrum de Hochs über Wales sind 1034 hPa eben doch niedrig.

Wahrscheinlich bringt uns dieses Tief am Sonntagnachmittag länger anhaltende Schneefälle und da die Böden noch kalt sind von der vorangegangenen Nacht, dürfte der Schnee auch überall liegen bleiben (bis maximal 5 cm). Die Temperaturen steigen über Mittag auf +2 Grad, sinken anschließend bei einsetzenden Schneefällen aber wieder auf 0 Grad.

Ganz sicher sind diese Schneefälle am Sonntag noch nicht. Bei einigen Wettermodellen bringt das Tief außer ein bisschen Gekrümel nichts zustande.

In der gesamten nächsten Woche herrscht dann ruhiges und niederschlagsfreies Hochdruckwetter. Voraussichtlich ist es tagsüber sonnig und nachts klar. Nebel oder Hochnebel sind ziemlich unwahrscheinlich, aber nicht ganz ausgeschlossen. Am Tag bis +3 Grad, nachts bis unter -10 Grad. Es wehen schwache östliche Winde.

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Wetter - Gefahr einer größeren Hochwasserwelle
Do 02.02. 16:27
Hallo!

Überraschend hat es in der vergangenen Nacht zum Donnerstag in der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz kräftig geschneit. Verursacht wurde dies von der sogenannten Niederschlagsabkühlung, die bei einer Kombination aus intensiven Niederschlägen und einem vorübergehend nur sehr schwachen Wind besonders ausgeprägt war. Tatsächlich sind die bis jetzt registrierten Niederschlagsmengen von 40 Litern Wasseräquivalent pro Quadratmeter in den betroffenen Gebieten sehr hoch. Da es in der kommenden Nacht zum Freitag noch weiter regnet und zugleich der Schnee wieder abtaut, ist mit einer größeren Hochwasserwelle zu rechnen, bei der auch bebaute Gebiete betroffen sein können.

Morgen am Freitag ist es bedeckt mit leichten Regenfällen bei Temperaturen zwischen 8 Grad im Regnitztal und 5 Grad auf den Jurahöhen. Der Westwind ist in Böen verbreitet stürmisch. Der Schnee taut unter diesen Umständen ratzfatz weg und ist am Abend überall verschwunden.

Am Samstag lockern die Wolken vorübergehend auf und es bleibt niederschlagsfrei. Am Sonntag fällt tagsüber zeitweise Regen, der am Abend in Schnee übergeht. In der Nacht zum Montag klingen die Niederschläge dann unter zunehmendem Hochdruckeinfluss endgültig ab. Maximal werden +5 bzw. +3 Grad erreicht. In den Nächten tritt gebietsweise geringer Frost auf. Es wehen nur noch schwache Winde.

In der nächsten Woche herrscht dann ruhiges und niederschlagsfreies Hochdruckwetter. Die Sonne scheint ab Dienstag häufiger. Am Tag +3 bis +6, nachts -3 bis -7 Grad. Der Ostwind frischt ab und zu mal auf.

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Wetter - am Donnerstag viel Regen, lokale Überflutungen möglich
Mi 01.02. 23:33
Hallo!

Derzeit verläuft eine stationäre Luftmassengrenze über die Fränkische Schweiz nach Südosten (dort aktuell sogar Gewitter!). Sie trennt mäßig kalte Luft im Nordosten von milderer im Südwesten. An dieser Luftmassengrenze gibt es am Donnerstag lang anhaltende Regenfälle, die in der östlichen Fränkischen Schweiz auch zeitweise in Schnee übergehen. Unter dem Strich sollen Niederschlagsmengen von 15-30 mm zusammenkommen. Da von den gesättigten Böden viel Regenwasser oberflächlich abfließt, muss mit örtlichen Überflutungen gerechnet werden. Es weht ein in Böen starker Westwind, der direkt an der Luftmassengrenze zeitweise abflaut. Die Temperaturen liegen auf den Jurahöhen bei 1-3 und ansonsten bei 6 Grad.

Am Freitag ist die Luftmassengrenze nach Osten abgezogen und wir liegen ganz in der milden Luft. Vom überwiegend bedeckten Himmel fällt gelegentlich etwas Regen. Es ist 7 Grad warm. Der Westwind ist in Böen verbreitet stürmisch.

In der Nacht zum Samstag kommt die Luftmassengrenze von Osten her wieder zurück und bringt uns erneut länger anhaltende Regenfälle. Tagsüber regnet es dann nur noch gelegentlich. Um 6 Grad. Der Wind lässt nach und dreht auf Nordwest.

Die weitere Entwicklung ab Sonntag ist etwas unsicher. Wahrscheinlich setzt eine Beruhigung ein mit letzten Schauern, die teilweise in Schnee übergehend und ab Montag herrscht dann ruhiges Hochdruckwetter mit Temperaturen von +3 Grad am Tag und -6 Grad in der Nacht. Davon deutlich abweichend zeigt das GFS-Modell den Übergang zu Winterwetter. Am Sonntag sinken die Temperaturen und in der Nacht zum Montag schneit es länger anhaltend bei Temperaturen um 0 Grad. Es schließt sich eine frostig-kalte Ostwetterlage an, wobei schon ab Montag Dauerfrost herrscht.

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Wetter - bis Sonntag milde Westwetterlage, ab Montag spätwinterlich kalt
Di 31.01. 23:37
Hallo!

Die kräftige Westströmung mit starken bis stürmischen Böen und zeitweiligen Regenfällen hält bis einschließlich Freitag an. Dabei liegen die Temperaturen höher als bisher erwartet und steigen im Regnitztal von 4 auf 7 Grad. Auf den Jurahöhen ist es zwar zwei Grad kälter, aber da kann sich die Schneedecke auch nicht halten.

Am Samstag und Sonntag bleibt es noch mild mit Temperaturen nahe 7 Grad. Der Westwind lässt etwas nach. Unsicher ist, ob es noch weitere Regenfälle geben wird.

Die Tendenz ab Montag: Beginn einer spätwinterlichen Hochdruckwetterlage. Tagsüber sonnig und bis +4 Grad, in den klaren Nächten Frost bis unter -10 Grad. Beim GFS-Modell liegt das Hoch etwas nördlicher, so dass kräftige Ostwinde aufkommen, die uns sehr kalte Luft, sowie einzelne Schneefälle bringen. Die Wahrscheinlichkeit für diese Dauerfrost-Variante beträgt 20 %.

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Wetter - nasskaltes Westwetter
So 29.01. 23:45
Hallo!

Am Montag stellt sich eine kräftige und mindestens eine Woche anhaltende West- bis Nordwestströmung ein, mit der mäßig kalte Meeresluftmassen herangeführt werden.

Dabei ist es überwiegend stark bewölkt bis bedeckt mit gelegentlichen Zwischenaufheiterungen. Zeitweise fallen Niederschläge, mal als Schnee, mal als Regen.

Unterhalb von 300 m herrschen durchwegs leicht positive Temperaturen. In höheren Lagen können die Temperaturen vor allem nachts auch mal etwas unter 0 Grad sinken.

Der Westwind ist im Mittel mäßig bis frisch und in Böen stark bis stürmisch.

Bei den Niederschlagsmengen gibt es ausgeprägte Luv- und Lee-Effekte. Die Gesamtmengen bis zum Freitagabend liegen zwischen 7 Kilogramm (bzw. Liter Wasser) pro Quadratmeter in Cadolzburg und 27 Kilogramm pro Quadratmeter in Hersbruck.

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Wetter - der Hochnebel will nicht weichen
Sa 28.01. 23:52
Es ist noch keine Auflösung der Hochnebeldecke zu verzeichnen. Da kommen doch allmählich Zweifel auf, ob das morgen am Sonntag wirklich was wird mit dem Sonnenschein. Ganz komisch ist, dass die neuesten Wettermodell-Berechnungen heute am Samstag um 22 Uhr mit einem falschen Anfangszustand gestartet wurden, mit einem klaren Himmel nämlich und nicht mit einem bedeckten. Da kann man dann natürlich alle weiteren Wettermodell-Ergebnisse bezüglich dieser Hochnebeldecke vergessen.

Wetterochs Wettermail - Sa 28.01. 16:15

Hallo!

Auch wenn konkret am Himmel noch keine Anzeichen zu erkennen sind: Die Wettermodelle erwarten eine komplette Auflösung der Hochnebeldecke in den nächsten Minuten gefolgt von einer klaren und -5 bis -10 Grad kalten Nacht zum Sonntag.

Morgen am Sonntag scheint häufig die Sonne und es bleibt niederschlagsfrei. Bis maximal +1 Grad im Regnitztal. Der sehr schwache Wind weht aus Südwest.

Die Nacht zum Montag beginnt klar und windschwach. Die Temperaturen sinken vorübergehend auf -5 Grad. In der zweiten Nachthälfte ziehen Wolken auf, frische Windböen aus Südwest kommen auf und die Temperaturen steigen auf 0 Grad. Niederschläge fallen noch nicht.

Am Montag überquert uns tagsüber der Ausläufer eines Sturmtiefs mit Kern über Finnland. Das zugehörige Schneefallgebiet ist ziemlich unergiebig. Maximal kommen auf den Jurahöhen 5 cm Neuschnee zusammen. In tieferen Lagen steigen die Temperaturen recht rasch auf +1 bis +2 Grad, so dass fraglich ist, ob dort überhaupt Schnee liegen bleiben wird. Der Westwind ist in Böen stark bis stürmisch.

Am Dienstag und Mittwoch herrscht weiterhin windiges Westwetter (stürmische Böen), wobei die Temperaturen langsam von +2 auf +4 Grad ansteigen. Immer wieder fällt Regen oder Schneeregen bzw. in höheren Lagen auch Schnee.

Am Donnerstag kommt kältere Meeresluft zu uns. Die Schauer gehen bis in tiefe Lagen in Schnee über und die Frostgrenze sinkt auf 400 m. Der Nordwestwind ist in Böen stark.

Die weitere Entwicklung ab Freitag ist noch unsicher. Die eingeflossene Kaltluft könnte unter Hochdruckeinfluss geraten oder aber unter anhaltendem Tiefdruckeinfluss wieder von milderer Luft verdrängt werden.

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Wetter - morgen am Sonntag endlich mal Sonnenschein
Sa 28.01. 16:15
Hallo!

Auch wenn konkret am Himmel noch keine Anzeichen zu erkennen sind: Die Wettermodelle erwarten eine komplette Auflösung der Hochnebeldecke in den nächsten Minuten gefolgt von einer klaren und -5 bis -10 Grad kalten Nacht zum Sonntag.

Morgen am Sonntag scheint häufig die Sonne und es bleibt niederschlagsfrei. Bis maximal +1 Grad im Regnitztal. Der sehr schwache Wind weht aus Südwest.

Die Nacht zum Montag beginnt klar und windschwach. Die Temperaturen sinken vorübergehend auf -5 Grad. In der zweiten Nachthälfte ziehen Wolken auf, frische Windböen aus Südwest kommen auf und die Temperaturen steigen auf 0 Grad. Niederschläge fallen noch nicht.

Am Montag überquert uns tagsüber der Ausläufer eines Sturmtiefs mit Kern über Finnland. Das zugehörige Schneefallgebiet ist ziemlich unergiebig. Maximal kommen auf den Jurahöhen 5 cm Neuschnee zusammen. In tieferen Lagen steigen die Temperaturen recht rasch auf +1 bis +2 Grad, so dass fraglich ist, ob dort überhaupt Schnee liegen bleiben wird. Der Westwind ist in Böen stark bis stürmisch.

Am Dienstag und Mittwoch herrscht weiterhin windiges Westwetter (stürmische Böen), wobei die Temperaturen langsam von +2 auf +4 Grad ansteigen. Immer wieder fällt Regen oder Schneeregen bzw. in höheren Lagen auch Schnee.

Am Donnerstag kommt kältere Meeresluft zu uns. Die Schauer gehen bis in tiefe Lagen in Schnee über und die Frostgrenze sinkt auf 400 m. Der Nordwestwind ist in Böen stark.

Die weitere Entwicklung ab Freitag ist noch unsicher. Die eingeflossene Kaltluft könnte unter Hochdruckeinfluss geraten oder aber unter anhaltendem Tiefdruckeinfluss wieder von milderer Luft verdrängt werden.

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Wetter - Schnee am Montag mit Matsch in tiefen Lagen
Fr 27.01. 12:34
Hallo!

Nieselregen tritt heute am Freitag nicht mehr auf. Der Schneefall, den die Radarbilder zeigen, kommt aber auch nur vereinzelt am Boden an. Er stammt aus 4000 m Höhe und verdunstet zum größten Teil in einer trockenen Luftschicht in 2000 m Höhe.

Morgen am Samstag ist es tagsüber noch überwiegend bedeckt. Einige Wettermodelle halten geringfügigen Schneefall für möglich, wahrscheinlich bleibt es aber niederschlagsfrei. Bis maximal +1 Grad im Regnitztal. Der sehr schwache Wind weht aus Nord.

In der klaren Nacht zum Sonntag kühlt es auf -6 bis -12 Grad ab. Die niedrigeren Werte treten dort auf, wo etwas Schnee liegt.

Am Sonntag ist es heiter bis wolkig, niederschlagsfrei und maximal 0 Grad warm. Der schwache Wind weht aus Südwest.

Am Montag zieht ein Schneefallgebiet durch. In der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz gibt es 10 cm Neuschnee. Ansonsten sind die Mengen etwas geringer und unterhalb von 400 m wird es bei leicht positiven Temperaturen auch matschig. Der Westwind frischt in Böen stark bis stürmisch auf.

Am Dienstag und Mittwoch ist es bewölkt mit zeitweiligen Niederschlägen. Die Schneefallgrenze steigt langsam von 300 auf 700 Meter. In tiefen Lagen maximal +2 bzw. +4 Grad. Der Westwind lässt vorübergehend etwas nach, bevor am Mittwoch erneut stürmische Böen auftreten.

Die weitere Entwicklung ab Donnerstag ist noch unsicher.

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P.S.: Heute mal was völlig anderes. Eine Frage, die mich in letzter Zeit umgetrieben hat. Wie kann es eigentlich die Farbe Violett geben?

Schaut man sich das sichtbare Spektrum des Sonnenlichts an, dann hat violettes Licht die kürzeste Wellenlänge. Wird die Wellenlänge noch kürzer, kommt man zur ultravioletten Strahlung, die für unser Auge unsichtbar ist. Blaues Licht hat eine größere Wellenlänge als Violett und bei fortschreitender Vergrößerung der Wellenlänge kommt man über Grün zu Rot, welches dann ins unsichtbare Infrarot übergeht.

Also haben wir am langwelligen Ende des sichtbaren Spektrums Rot und am kurzwelligen Violett.

Wenn man nun in einem einfachen Ansatz davon ausgeht, dass die drei Sorten von Sehzapfen (Sehzellen für das Farbensehen) in unserem Auge jeweils nur für Rot, Grün und Blau zuständig sind, dann kann es eigentlich kein Violett geben. Denn reines Blau regt nur die blauen Sehzapfen an und Violett ist ja sozusagen noch blauer als Blau (noch kürzere Wellenlänge) und kann somit auch nur die für Blau zuständigen Sehzellen anregen. D.h. so wie das sichtbare Spektrum auf der einen Seite von Rot ins Infrarot übergeht, so müsste es auf der anderen Seite vom Blau ins Ultrablau übergehen und nicht vom Violett zum Ultraviolett.

Noch eigenartiger wird die Geschichte aber, wenn man Violett aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kombiniert. Da enthält Violett kein Grün (war zu erwarten), viel Blau (war auch zu erwarten) und einen Rot-Anteil (Überraschung!). Rot ist deshalb kurios, weil es ja genau vom anderen Ende des Spektrums kommt, also in gewissem Sinn das Gegenteil von Violett darstellt.

Eine kleine Anekdote: Ich kann mich an eine Schulstunde in Physik erinnern, in der der rot-grün-schwache Lehrer bei der Analyse des Lichtspektrums einen Schüler um Hilfe bat. Der angesprochene Schüler errötete dann und musste zugeben, dass auch er eine Rot-Grün-Schwäche hat. Interessant ist nun, dass man bei dieser Farbfehlsichtigkeit kein Violett sieht, sondern nur Blau. Auch das deutet in die Richtung, dass Violett irgendetwas mit den für Rot zuständigen Sehzapfen zu tun hat.

Und tatsächlich: Die Auflösung des Rätsels ist, dass monochromatisches Violett nicht nur die für Blau, sondern in geringerem Maße auch die für Rot zuständigen Sehzellen anspricht.

Bleibt noch die Frage, ob uns die Fähigkeit zwischen Blau und dem angrenzenden Violett unterscheiden zu können, einen evolutionären Vorteil verschafft hat. Man denkt hier gleich an die vielen violetten Früchte. Da ist aber ohne eine Analyse des Spektrums nicht klar, ob das monochromatische Violett überhaupt beteiligt ist oder ob es sich um eine Blau-Rot-Mischung handelt, zu deren Erkennung man diese spezielle Violett-Eigenschaft der Sehzellen gar nicht braucht. Denn die Frage ob ein "echtes" Violett vorliegt oder nur eine Mischung aus Blaut und Rot, können wir mit unseren Augen nicht beantworten und die nach denselben Prinzipien arbeitenden Digitalkameras helfen da auch nicht weiter.


https://midimagic.sgc-hosting.com/huvision.htm

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